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Was ist das?
Agility ist
eine relativ neue Hundeportart, die in den 80er Jahren aus England zu uns
kam und dem Springreiten nachempfunden wurde. Ein Agility Parcours besteht
aus ca. 20 Hindernissen, die immer wieder in einer anderen Reihenfolge
aufgestellt werden, Das Ziel ist es, den Parcours fehlerfrei, in der
richtigen Reihenfolge und möglichst schnell zu durchlaufen. Zu einem
Parcours gehören folgende Geräte: Hürden, Viadukt, Tisch, Laufsteg, Wippe,
A-Wand, Slalom, fester Tunnel, Stofftunnel, Reifen und Weitsprung. Agility
steht mit Einschränkungen allen gesunden Hunden offen. Man unterscheidet
beim Agility in drei Größenklassen: Small bis 35 cm, Medium
35-43 cm und Large ab 43 cm Widerristhöhe. Agility, von einem gut
eingespielten Team vorgeführt, sieht harmonisch und spielerisch einfach aus.
Die Voraussetzung für eine solche Harmonie ist allerdings ein regelmäßiges
und intensives Training.
Ausbildung in unserem Verein
Voraussetzungen
Die Hunde sollten unabhängig
vom Alter über einen Grundgehorsam verfügen. Ausreichender
Impfschutz und eine Haftpflichtversicherung sind, wie bei der
Teilnahme an allen anderen Trainingseinheiten in unserem Verein, die
Grundvoraussetzung. Agility ist eine Bewegungssportart, die eine
Grundfitness von Hund und Hundeführer voraussetzt. Diese Sportart steht
grundsätzlich allen Hunden offen, sie sollten jedoch gesund und körperlich
dazu in der Lage sein. Interessierte an dieser Sportart sollten mental offen
sein für Neues und eine Menge Geduld mitbringen, denn einen Hund führt man
nicht in kurzer Zeit zur Turnierreife. Um an Turnieren teilnehmen zu können,
muss das Team die Begleithundeprüfung abgelegt haben.
Trainingsmethoden
Freude, Motivation und
partnerschaftliches Training sind die Stichworte, die unseren
Trainingsablauf charakterisieren. Der Hund ist kein Sportgerät, sondern
Partner. Bei unserem Training lernt nicht nur der Hund, auch die
Hundeführer lernen spezielle Bewegungsabläufe und neue Umgangsformen mit
ihren Hunden kennen. Durch positive Bestärkung werden unsere Hunde
sicher im Umgang mit Geräten und Parcours. Deshalb müssen immer Spielzeug
und Leckerchen zur Belohnung mitgeführt werden.
Am Anfang
steht das Erlernen der einzelnen Geräte, dann werden kleine
Sequenzen, die aus mehreren Geräten bestehen, eingebaut und dann erst
werden vollständige Parcoursabläufe trainiert. Beim Kontaktzonentraining
(Aufbau durch Konditionieren auf die Kontaktzone) und beim Einüben des
Slaloms (kombinierter Parallel und V-Slalom mit Bögen), um nur zwei
Geräte zu benennen, werden die Trainingsmethoden angewandt, die auf Grund
der langjährigen Erfahrung des Trainerteams sich als die effektivsten
erwiesen haben. Das Wohl des Hundes steht bei unserem Training immer im
Vordergrund. Fehler entstehen fast immer durch die Hundeführer, deshalb ist
eine selbstkritische Reflexion seitens der Hundeführer sehr wichtig. Um den
Teilnehmern am Training auch den Blick nach aussen zu öffnen, werden
jährlich Seminare mit international angesehenen Agility-Trainern
angeboten. Diese Seminare dienen auch der Weiterbildung unseres Trainer
Teams.
Zusammenfassung
Die besondere Herausforderung
beim Agility liegt nicht nur im Beherrschen der unterschiedlichen Geräte,
sondern auch darin, dass man nie die gleiche Parcoursabfolge antrifft, sich
somit Hunde und Hundeführer jedes Mal auf eine neue Situation einstellen
müssen. Das funktioniert nur durch eine enge Bindung zwischen Hund und
Mensch, die sich in einwandfreier Kommunikation äußert. Denn, egal ob durch
Stimme, Blickkontakt, Körperhaltung oder Gesten, der Hund muss sofort
verstehen, was sein Mensch von ihm will und dies in absolutem Vertrauen
ausführen. Daraus entwickelt sich eine Faszination, der man sich nicht mehr
entziehen kann und es wird klar warum es heißt: "Agility is Fun".
Ansprechpartner: Anja Kuhn - OFA, Tel. 06853 - 50 22 88 - Email
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